Sudetendeutsches Museum in München
Dauerausstellung 1100 Jahre Geschichten
Jugendlichen bietet das Sudetendeutsche Museum eine breite Auswahl an kostenlosen Führungen und Workshops auf Deutsch, Tschechisch und Englisch. Die 2020 eröffnete Dauerausstellung erzählt eine dramatische Geschichte mit vielen Höhepunkten und Tiefen. Die Objekte, Texte und Multimedia-Stationen zeigen das Zusammenleben von Deutschen, Tschechen und Juden.
Entstehungsgeschichte des Museums
Das Sudetendeutsche Museum in München erzählt die Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung in den böhmischen Ländern von ihren mittelalterlichen Anfängen bis zur Zwangsaussiedlung aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg. Es zeigt, wie eng deutsche, tschechische und auch jüdische Geschichte miteinander verwoben sind und wie viele Sudetendeutschen nach 1945 in Bayern eine neue Heimat fanden.
Drei Institutionen setzten sich besonders für die Entstehung des Museums ein: Sudetendeutsche Landsmannschaft, Sudetendeutsches Archiv (heute Sudetendeutsches Institut) und Sudetendeutsche Stiftung, die gemeinsam das kulturelle Erbe der Sudetendeutschen lebendig halten und bewahren möchten. Bereits in den 1950ern begann die Sammlung von Schriftstücken und Ausstellungsobjekten.
Die Vorplanungen für ein Sudetendeutsches Museum dauerten ungefähr 20 Jahre. Mit politischer und finanzieller Unterstützung des Freistaats Bayern sowie des Bundes konnte 2016 mit dem Bau begonnen werden. Das Münchner Büros pmp Architekten erstellte die Pläne für das neue Museumsgebäude. Es wurde an das bestehende Sudetendeutschen Haus im Zentrum Münchens in der Nähe des Kulturzentrums Gasteig angebaut. Ein Team aus Wissenschaftler*innen, Gestalter*innen und Medienplaner*innen hat die Dauerausstellung erarbeitet, in der sich alles um den Leitbegriff „Heimat“ dreht. Im Jahr 2020 wurde das Sudetendeutsche Museum schließlich eröffnet.
Mehr über die Entstehungsgeschichte erfahren Sie in der ausführlichen PDF-Version.
Museumspädagogik im Sudetendeutschen Museum
Das Sudetendeutsche Museum bietet neben Führungen auch ausgearbeitete pädagogische Programme für Jugendliche an. Sie bestehen aus einer Führung kombiniert mit einem Workshop beziehungsweise praktischem Gestalten und nehmen jeweils zwei bis drei Stunden Zeit in Anspruch. Das Angebot ist für Schulen, Kinder‑, Jugend- und Studierendengruppen kostenlos.
Derzeit (Stand Dezember 2025) bietet das Sudetendeutsche Museum Programme zu heimatkundlichen, sachkundlichen, sprachlich-literarischen, künstlerischen, historischen, geografischen und sozialwissenschaftlichen Themen, oft auch zur aktuell laufenden Sonderausstellung. Manche davon sind bereits für jüngere Kinder geeignet, die historisch-politischen Themen jedoch erst für höhere Jahrgangsstufen.
- Heimat im Bild (3.– 13. Klasse)
- Kitsch oder Zeitzeugnis? Ausstellungsobjekte und ihre Geschichten (5.–13. Klasse)
- Glück und Wohlbefinden trotz Krisen (5.–13. Klasse)
- Krieg, Frieden und Versöhnung (6.–13. Klasse)
- Heute wie damals? Flucht, Vertreibung und Integration (8.–13. Klasse)
- Nationalsozialismus in München: Museum trifft Stadt (8.–13. Klasse), interaktive Kombiführung im Museum und Stadtraum
Individuelle Themenwünsche sind nach Absprache möglich. Für internationale Gruppen können Führungen und pädagogische Programme nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Tschechisch oder Englisch gebucht werden. Bitte planen Sie in diesen Fällen mehrere Wochen Vorlauf zum Museumsbesuch ein und melden sich über das Kontaktformular oder beim pädagogischen Personal des Museums an.
Die pädagogischen Programme des Sudetendeutschen Museums wurden in Anbindung an den bayerischen Lehrplan konzipiert. Selbstverständlich finden sich ihre Themen in den Lehrplänen der anderen deutschen Bundesländer und in den tschechischen Rahmenbildungsplänen wieder. Eine vergleichende Übersicht von Friedrich Huneke (Leibniz Universität Hannover) zeigt, an welchen Stellen in den Lehrplänen der Bundesländer deutsch-böhmische beziehungsweise deutsch-tschechische Themen verankert sind und unterrichtet werden können.
Interessante Objekte
Projektideen im Zusammenhang mit einem Besuch
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Service-Informationen
Adresse und Anfahrt
Sudetendeutsches Museum
Hochstraße 10
81669 München
S‑Bahn: Auf der Stammstrecke mit allen Linien bis zur Haltestelle Rosenheimer Platz, Ausgang Gasteig-Muffathalle-Hochstraße. Straßenbahn: Tram-Linie 25, Haltestelle Rosenheimer Platz.
Informationen zum Gruppenticket des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds GmbH (MVV), mit dem bis zu 10 Kinder bzw. Jugendliche einschließlich 14 Jahre oder 9. Klasse fahren dürfen oder je 5 bei Jugendlichen ab 15 Jahren bzw. der 10. Klasse: https://www.mvv-muenchen.de/ticketshop-preise/tickets-tageskarten/gruppen-tageskarte/index.html.
Busse: Vor dem Hotel direkt gegenüber dem Museum kann zum Ein- und Aussteigen gehalten werden. (Stand: 2025)
Eintritt und Öffnungszeiten
Schüler*innen und Studierende haben freien Eintritt. Erwachsene zahlen 5 Euro Eintritt. Regelmäßig werden offene Führungen (Donnerstag um 11 Uhr) angeboten.
Gruppenbesuche und ‑führungen müssen über ein Kontaktformular angefragt und angemeldet werden und sind für Schüler*innen und Studierende kostenlos. (Stand: 2025)
Das Kontaktformular und die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage des Sudetendeutschen Museums. Link: https://www.sudetendeutsches-museum.de/ihr-besuch/.
Sprachen, Mediaguides und Barrierefreiheit
Die Ausstellungs- und Objekt-Texte und Medienstationen sind durchgehend dreisprachig (deutsch/tschechisch/englisch) gehalten. Führungen und pädagogische Programme kann man auf Deutsch, Tschechisch und Englisch buchen.
Mediaguides (Audioguides mit Farbbildschirm) stellt das Sudetendeutsche Museum sowohl auf Englisch, Tschechisch und Deutsch als auch in leichter Sprache und deutscher Gebärdensprache bereit. Darauf sind die Ausstellungstexte und Informationen zu ausgewählten Objekten individuell verfügbar. Das Ausleihen der Mediaguides ist kostenfrei, man benötigt aber ein Pfand, z.B. den Personalausweis.
Das Museum ist barrierefrei konzipiert, es verfügt über einen Lift zu allen Ausstellungsebenen. Es stellt taktile Leitspuren sowie Tastobjekte mit Braille-Schrift und Hörstationen zur Verfügung. Sitzgelegenheiten sind ebenfalls vorhanden.


